Menschen, die an eine Selbsttötung denken befinden sich in einem besonderen Ausnahmezustand. Sie stehen vor Problemen für die es vermeintlich keine Lösungen gibt. Das Gefühl vor einer verschlossenen Tür zu stehen oder einer unüberwindlichen Wand treibt diese Menschen in eine Spirale, an deren Ende die Selbsttötung steht.
Man spricht hier von einer „suizidalen Entwicklung“, sie wird von W. Pöldinger im Jahr 1968 wie folgt beschrieben:
Erwägung
In dieser ersten Phase drängen sich erste Gedanken an einen Suizid auf, sie bieten sich oft auf Grund eines Erlebens bzw. Erfahrens von Suizidfällen im Umfeld an und haben somit oft eine „Vorbildwirkung“....


